Making of: Kino-Werbespot

Mittwoch, 9. Januar 2008

Viel zu selten mache ich Fotos von der Arbeit im Studio. Das hier ist eine der wenigen Ausnahmen.

Schon vor längerer Zeit haben wir einen Werbespot für eine große Versicherung in unserem Studio gedreht. Die Hauptarbeit hatte der Kamera-Mann, der gleichzeitig Regisseur war, und daher konnte ich in Ruhe ein paar Bilder von der Entstehung des Spots schießen.

Das Model musste sich als Steinzeit-Mensch verkleiden und eine Szene mit Bezug zu der Versicherungsgesellschaft spielen. Ausgeleuchtet haben wir mit Foto-Dauerlicht von Hedler, das Mikrofon ist wie man sieht auf einem wackeligen Tisch platziert. Auf Filmproduktionen sind wir normalerweise nicht eingerichtet, in der Regel wird bei uns nur fotografiert, daher mussten wir sehr viel improvisieren.

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Erfahrungen mit dem Studioblitz Hensel Expert Pro Plus

Montag, 7. Januar 2008

Nachdem ich mit dem Vorgängermodel von Hensel, dem Contra E500, gute Erfahrungen gemacht hatte, habe ich anschließend auch zwei Exemplare des Nachfolgemodel Hensel Expert Pro Plus angeschafft. Diese sind nunmehr auch schon mehr als zwei Jahre im Einsatz und haben während dieser Zeit einige Hundert Fotoshootings hinter sich (inklusive eines Sturzschadens, aber das ist eine andere Geschichte).

Was mich besonders beeindruckt ist die Belastbarkeit der Kompaktblitze: Ich hatte im letzten Jahr zwei Großeinsätze, bei dem einen wurden 1000 Blitze innnerhalb von 3 Stunden abgefeuert, bei dem anderen waren es 2.500 Blitze in 6 Stunden. Und die Hensel Expert haben das ohne Probleme mitgemacht. Wir haben auch Studioblitze anderer Hersteller im Studio, die sind aber meistens bereits bei wenigen Hundert Blitzen mit Überhitzung ausgefallen und brauchten erst einmal eine Abkühlphase.

Auch wenn natürlich nicht jeden Tag so viele Blitz-Auslösungen erforderlich sind, ist es doch ein gutes Gefühl, zu wissen, dass die Studioblitze auch einer größeren Belastung gewachsen sind. (Und: Nein, ich bekomme kein Geld von der Firma Hensel für diesen Eintrag ….)

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Modeln ist kein Ponyhof

Sonntag, 6. Januar 2008

… sagt mir das Model, als ich einen Tag vor dem Shooting noch einmal mit ihr telefoniere.

Sie habe zwar eine dicke Erkältung, freue sich aber trotzdem auf das Shooting (und hustet erbärmlich ins Telefon). Auch, wenn mich so viel Engagement beeindruckt, überrede ich sie dazu, an dem Shooting nicht teilzunehmen. Ich habe noch zwei weitere Models gebucht, sodass die Absage nicht so schlimm ist. Und das Shooting mit ihr hole ich in der nächsten Woche nach, wenn es ihr wieder besser geht.

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Daniel Hecker @ 30.03.2008 03:25 CEST
Julia? ;)

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Copyright für die Visagistin

Donnerstag, 3. Januar 2008

Neuerdings wird diskutiert, dass in besonderen Fällen auch die Visagistin ein Anrecht auf ein Copyright an den Bildern einen Fotoshootings hat. Ich habe zwar noch keine Visagistin kennen gelernt, die das gefordert hätte, aber so abwegig ist das nicht.

Eine Visagistin hat großen Anteil am Gelingen oder auch Misslingen eines Shootings. Bei den meisten meiner Shootings beschränkt sich ihre Arbeit nicht darauf, das Model zu schminken. Darüber hinaus gehören auch Hairstyling und Styling insgesamt, also die Auswahl von Kleidung und Accessoires, zum Aufgabenbereich.

Außerdem ist es häufig so, dass die Visagistin, da sie in der Maske lange mit dem Model zu tun hat, als erstes das Eis bricht und eine gute Stimmung herstellt. Und auch während des Shootings macht sie beispielsweise Posen vor, die ich als Mann dann doch eher weniger gut hinbekomme.

Auch wenn sich das mit dem Copyright in den meisten Fällen nicht umsetzen lässt: Ich bin wirklich froh, wenn ich bei einem Shooting eine gute Visagistin an meiner Seite habe.

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Das Leben nach der Casting-Show

Dienstag, 1. Januar 2008

“Ich glaube, jetzt sind wir erkannt worden …”, flüstert der Casting-Star, als wir nach dem Fotoshooting in einem Café sitzen und duckt sich instinktiv ein wenig. Dabei schaut er vielsagend zu seiner Begleitung, die ebenfalls in der Casting-Show bis in die Endrunde gekommen ist. Jetzt werden gleich Heerschaaren von Fans an unseren Tisch stürmen und um ein Autogramm bitten.

Aber nichts dergleichen geschieht. Die beiden sind offensichtlich doch nicht erkannt worden, obwohl sie über Monate hinweg mehrmals in der Woche im Fernsehen aufgetreten sind. Aber das ist jetzt schon über ein halbes Jahr her und der Ruhm ist wohl schon wieder ein wenig verblasst.

Ich wünsche den beiden, dass sie nach der kurzzeitigen Bekanntheit nun in Ruhe an einer soliden Karriere arbeiten können. Denn offensichtlich hat ihnen das Leben im Show-Business so gut gefallen, dass sie dabei bleiben möchten. Und singen können sie wirklich gut.

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Unverschämte Mitbewerber beim Druck von Sedcards

Donnerstag, 27. Dezember 2007

In meinem Verlag biete ich auch den Druck von Sedcards an. Models, die Setkarten drucken lassen möchten, haben dort auch die Möglichkeit, Musterdrucke anfzufordern.

Leider wird dieser Service häufig missbraucht: Muster werden nur angefordert, um kostenlose Layout-Vorschläge zu bekommen. Das Layout wird dann von einem Bekannten, der mit den Grafik-Tools am PC leidlich umgehen kann, für die eigene Karte übernommen und gedruckt wird bei einer günstigen Online-Druckerei. Einmal abgesehen davon, dass dann häufig die Qualität der Setkarte nicht stimmt, weil die notwendigen Grundkenntnisse der Druckvorstufe fehlen und die Druckqualität der Online-Druckerei den Erwartungen nicht entspricht, entstehen für mich unnötige Kosten und Aufwände.

Eine absolute Frechheit habe ich aber kurz vor Weihnachten erlebt. Auf die Anforderung von Sedcard – Musterdrucken habe ich die anfordernde Dame angerufen und gefragt, wozu sie die Muster benötigt. Sie war etwas überrascht, dass ich angerufen habe und hat einfach gesagt, sie habe vor, sich mit der Produktion von Setkarten selbständig zu machen, wisse aber nicht wie Setkarten aussehen und benötige nun entsprechende Vorlagen. Bei soviel Unverschämtheit fehlen mir wirklich die Worte …

Kommentare

Klaus @ 04.05.2008 14:34 CEST
Natürlich gibt es immer wieder Menschen, die ohne nennenswerte eigene Intelligenz, Kreativität und Fähigkeiten andere Menschen kopieren. Meiner Meinung nach sind sie nicht wirklich eine Gefahr und im schlimmsten Fall als lästig zu betrachten. Der Kunde weiß nur zu oft immer noch sehr gut das Original vom Plagiat zu unterscheiden. Ich würde mich da also nicht all zu sehr über einige “Trittbrettfahrer” ärgern.

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Weihnachtsgruß aus dem Fotostudio Omori in Heidelberg

Montag, 24. Dezember 2007

Allen Kunden, Models, Visagistinnen, Fotografen und sonstigen Personen, mit denen ich in diesem Jahr zusammen arbeiten durfte, wünsche ich ein schönes Weihnachtsfest und eine gutes und erfolgreiches Jahr 2008.

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Tipps für das Posing beim Fotoshooting

Samstag, 22. Dezember 2007

Gelegentlich zeige ich den Models, mit denen ich zusammenarbeite, einen Kontaktbogen meines Fotoshootings mit dem Musiker Larry Hawthorne.

An diesem Kontaktbogen kann man sehr schön ablesen, wie ein freies und authentisches Posieren funktionieren kann. Natürlich bringt es nichts, diese Posen jetzt einfach nachzuahmen. Mir kommt es eher darauf an, das Prinzip zu erläutern.

Der gesamte Kontaktbogen und einige Tipps zum Posing sind hier abgelegt.

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Neue PROFI FOTO mit Modelagentur Interviews

Dienstag, 18. Dezember 2007

Gestern ist die neue Ausgabe der Zeitschrift PROFI FOTO eingetroffen. Besonders interessant sind für mich die Interviews mit Marcus Streil von der Modelagentur east west models in Frankfurt, mit Christina Weber von Talent Models in München, mit Norbert Hansen von No Toys in Düsseldorf sowie mit Louisa von Minckwitz von Louisa Models in München.

Allen wurden die Fragen nach der aktuellen Marktsituation für Models und nach den Spielregeln im Modelbusiness gestellt. Bei den Antworten kristallisiert sich wieder heraus, dass vor allem disziplinierte und zuverlässige Models mit guter Ausstrahlung gesucht werden. Magere Models sind out, es werden sogar immer mehr Big Size Models gesucht. Im Normalfall werden aber Frauen mit Konfektionsgröße 36 bei 1,78 cm Körpergröße bevorzugt.

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Die 10 häufigsten Fehler bei der Modelbewerbung

Mittwoch, 12. Dezember 2007

Wenn ein Newcomer-Model bei der Bewerbung Fehler macht, kann das dazu führen, dass die eigenen Chancen deutlich sinken. Folgende zehn Fehler kommen nach meiner Erfahrung immer wieder vor:

1. Bewerbung ohne Bilder (Eigentlich erstaunlich, passiert aber häufig)
2. Bewerbung ohne vollständige Kontaktdaten (Wohnort fehlt, Telefonnummer fehlt, etc.)
3. Bewerbung ohne Altersangabe (es ist wichtig, zu wissen, ob ein Model 16 oder 21 Jahre alt ist)
4. Per Post eingeschickte Bilder werden zurück erbeten, das erforderliche Rückporto fehlt aber.
5. Massenmail ohne persönliche Ansprache.
6. Massenmail, bei dem vergessen wird, die Adressatenlisten per BCC (Blindcarboncopy) zu verstecken.
7. Weitergeleitetes Mail (“AW:” in der Titelzeile), bei dem man sofort sieht, dass das Mail nicht für einen selber gedacht war, sondern vorher an 25 andere Personen ging.
8. Angabe zu möglichen Einsatzbereichen fehlt.
9. Bilder sind veraltet (mit der beigefügten Notiz: “Ich sehe jetzt ganz anders aus / Habe kurze Haare / Habe mir die Haare gefärbt / ….”)
10. Per Mail eingeschickte Bilder werden in Originalauflösung mit 3 Megabyte pro Bild geliefert, anstatt sie auf eine mail-taugliche Auflösung (z.B. 400 x 600 Pixel) zu verkleinern.

Weitere Informationen:

Wie bewerbe ich mich als Model?

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