Kategorie 'Tipps für Fotografen'
Videoworkshop Aufhellblitzen mit dem Systemblitz
Freitag, 15. Januar 2010
Lohnt sich der Besuch von Fotoworkshops?
Samstag, 9. Januar 2010
Fotoworkshops werden in jeder größeren Stadt angeboten. Meist handelt es ich dabei um Studio-Workshops, teilweise aber auch um Workshops mit Themen wie Naturfotografie, Street-Photography oder Architektur.
Vor vielen Jahren habe ich in meinem Fotostudio auch Workshops angeboten. Ob es sich für die Teilnehmer gelohnt hat, können diese am besten selber sagen, aber ich fand doch ganz interessant, dass insgesamt drei der Teilnehmer anschließend ein Fachbuch zur Fotografie geschrieben haben, fünf Teilnehmer erfolgreich ein Fotostudio eröffnet haben und zwei Teilnehmer jetzt Foto-Workshops anbieten.
Selber habe ich noch nie einen Fotoworkshop besucht, aber wenn ich mir einen Workshop aussuchen sollte, dann würde ich großen Wert auf die Arbeiten des Referenten legen. Wenn mir seine Arbeiten vom Stil her gefallen und wenn sie vor allem besser sind, als das, was ich zur Zeit selber zuwege bekomme, dann besteht die Chance, dass sich der Workshop lohnt.
Interessant finde ich beispielsweise das Workshop Angebot von Felix Rachor. Der Mann macht hammermäßig gute Fotos und bietet regelmäßig Workshops an. Leider meistens in Berlin oder Wien, und damit recht weit entfernt von meinem Standort.
Wer gute Foto-Workshops kennt, kann darauf gerne hier in einem kurzen Kommentar hinweisen oder gleich einen Eintrag in meiner Fotoworkshop-Liste machen.
Neujahrsansprache zum Thema Fotografie
Donnerstag, 24. Dezember 2009
Frau Dr. Mettner, Photoconsultant, hat in Ihrem Blog einen Artikel zum Thema “Fotografieren macht glücklich” geschrieben. Gewissermaßen eine “Neujahrsansprache” zum Thema Fotografie. Dabei fordert sie dazu auf, über die eigenen Ziele und Beweggründe, aus denen man fotografiert, nachzudenken und erläutert, warum eine noch bessere Fotoausrüstung nicht unbedingt glücklich macht.
Wie immer bei ihr, genau auf dem Punkt gebracht.
Foto-Equipment schleppen
Freitag, 11. Dezember 2009
Auf FOTOGRAFR hatte ich beschrieben, wie ich mein Foto-Equipment bei On-Location Shootings transportiere.
Einen großen Nachteil hat die ganze Sache aber: Der Rock’n'Roller Transportwagen nützt überhaupt nichts, wenn die Location im vierten Stock liegt und es keinen Aufzug gibt. Dann heißt es schleppen, so wie heute leider erforderlich.
Vielleicht ist das eine Idee: Vor Abgabe eines Angebots nachfragen, in welchem Stockwerk die Location liegt und dann bei der Preisgestaltung berücksichtigen bzw. einen Assi mit einpreisen …
Wie finde ich gute Visagisten?
Montag, 6. Juli 2009
Die Berufsbezeichnung “Visagist” oder “Make-Up-Artist” ist nicht geschützt. Jeder kann sich so nennen, auch wenn er nur einen Ein-Tages-Kurs absolviert hat. Aber erst nach einer sehr guten Ausbildung und idealerweise mehrjähriger Erfahrung beherrscht man die Aufgaben des Make-Up Artisten so, wie sie bei einem anspruchsvollen Fotoshooting gefordert sind
Adressen von guten Visagisten werden unter Fotografen hoch gehandelt, denn von der Qualität des Make Up Artisten hängt ganz entscheidend der Erfolg des gesamten Fotoshootings ab.
Seit einigen Monaten gibt es das Verzeichnis FOTOGRAFR – Adressen für Fotografen. Dort sind bereits weit über 500 Einträge vorhanden, darunter auch sehr viele erstklassige Visagisten.
Eine Visagisten-Schule, die in den letzten Tagen zugekommen ist, ist die Make-Up Academy Munich. Dort erhält man eine fundierte Ausbildung zum Visagisten. Neben Make-Up und Hairstyling sind auch so wichtige Themen wie Buchführung und Marketing Inhalt des Unterrichtsplans.
Mietstudio oder eigenes Fotostudio
Montag, 27. April 2009
Das Onlinemagazin Bildwerk3 hat einen Gastartikel von mir zum Thema “Mietstudio oder eigenes Fotostudio – Entscheidungshilfe für Fotografen” veröffentlicht. Darin erläutere ich aus meiner persönlichen Sicht die Vor- und Nachteile der Nutzung eines Mietstudios im Gegensatz zur Einrichtung eines eigenen Fotostudios. Parallel dazu stelle ich auf FOTOGRAFR eine aktuelle Übersicht an Mietstudios vor, deren Mietpreis von 15 Euro pro Stunde bis zu mehreren Tausend Euro am Tag reicht.
Homepages von Visagistinnen
Dienstag, 17. März 2009
Eine eigene Präsenz im Internet wird auch für Make Up Artisten immer wichtiger. Auf der eigenen Homepage kann man Arbeitsproben zeigen und Werbung für sich machen. Denn Fotografen sind häufig auf der Suche nach neuen kreativen Visagistinnen und freuen sich, wenn sie schon auf der Internetseite ein Bild von der Makeup Artistin machen können.
Daher habe ich eine Reihe von Homepages von Visagistinnen zusammengetragen. Meistens sieht man schon auf den ersten Blick, was die Visagistin anzubieten hat.
FOTOGRAFR Forum für professionelle Fotografie
Montag, 22. Dezember 2008
Das FOTOGRAFR Forum für professionelle Fotografie beschäftigt sich mit allen Themen der Berufsfotografen, steht aber auch interessierten Fotoamateuren offen.
Ein Fotograf muss leidensfähig sein
Freitag, 10. Oktober 2008
Im Urlaub um 4:00 Uhr morgens aufstehen, “nur” um ein Sonnenaufgangs-Bild zu machen, das kann nur einem Menschen einfallen, der mit Leidenschaft fotografiert. Daniel ist so einer, und er beschreibt sehr anschaulich, dass sich die Selbstüberwindung, zu einer solch unchristlichen Zeit aufzustehen, absolut lohnen kann.
Daher meine Empfehlung: Auch einmal ausprobieren!
Bezahlung der Fotomodels
Dienstag, 30. September 2008
Robert hat auf seinem Blog einen ausführlichen Artikel darüber geschrieben, wie er seine Models bezahlt und wie das andere handhaben. Das ist sehr interessant zu lesen.
In der Realität gibt es tatsächlich alle möglichen Ausprägungen:
- Model zahlt den Fotografen
- Fotograf zahlt das Model
- Auftraggeber des Fotografen zahlt das Model
- Keiner zahlt (TfP)
Und es passiert natürlich auch oft, dass das Model denkt: “Ich bin so gut und erfahren, ich sollte für das Shooting Geld bekommen” und im gleichen Fall der Fotograf denkt: “ich bin so ein toller Fotograf, das Model sollte mich eigentlich bezahlen”. Die Diskussionen darüber, wer eigentlich wen bezahlen sollte, füllen ganze Foto-Foren und nicht selten entsteht bei einer solchen Diskussion böses Blut. Daher finde ich es wichtig, offen über dieses Thema zu reden. Entweder die gegenseitigen Vorstellungen decken sich, oder eben nicht.
Zu den Ausführungen von Robert habe ich nur noch zwei Anmerkungen:
- Ein Fotograf sollte sich nie darauf einlassen, dass ein Model kommerzielle Rechte an den Fotos bekommt. In der Realität sieht man das teilweise bei Einsteigern in die Modelfotografie. Hintergrund: Wenn ein Model kommerzielle Rechte hat, kann der Fotograf ein Bild nicht mehr exklusiv verkaufen. Und damit bringt er sich um eine wichtige Einnahmequelle! Natürlich soll das Model, sofern es nicht für das Shooting bereits bezahlt wurde, bei einem lukrativen Verkauf nicht leer ausgehen und daher kann man bei einem TfP-Shooting eine prozentuale Beteiligung am Verkaufserlös vereinbaren.
- Robert schreibt, dass einige Fotografen die Ausschüttung an Models nach oben deckeln. Ich mache das genau anders herum: Bei Kleinbeträgen schütte ich an Models gar nichts aus, dafür wäre der Verwaltungsaufwand einfach zu groß. Nur bei größeren Umsätzen werden TfP-Models in der Regel beteiligt. Und das hat sich in der Praxis auch bewährt: Kein TfP-Model erwartet eine Beteiligung, wenn ich ein Bild in einer Mikrostock-Agentur für 10 Euro verkaufe. Wenn ich aber 1000 Euro Umsatz mit einem Bild mache, sieht das schon ganz anders aus.






