Alle Einträge aus August 2008
Geld verdienen als Fotograf
Mittwoch, 27. August 2008
Der Fotograf André Wagner erläutert in einem Film der Landeszentrale für politische Bildung, wie er das Internet nutzt, um als Fotograf Geld zu verdienen. Das ganze läuft unter dem Titel “Arbeit 2.0″. Nach dem Fotografen sind weitere Filme mit einem Kommunikationdesigner und einem Musiker geplant, die ebenfalls das Internet für ihre kommerziellen Aktivitäten nutzen.
Via: Selbständig im Netz
Ein Formel 1 Rennen von der Boxengasse aus erleben
Samstag, 23. August 2008
Ich wohne nicht weit entfernt vom Hockenheimring und so liegt es nahe, dass ich öfter einmal dort bin. Im letzen Jahr hatte ich die Gelegenheit, ein (historisches) Formel 1 Rennen von der Boxengasse aus zu beobachten. Gänsehaut-Feeling kam vor allem auf, als alle Autos nach dem Rennen durch die Boxengasse zurück in ihre Box fuhren. Zu diesem Zeitpunkt stand ich direkt vor den Boxen und die Boliden sind buchstäblich fast über meine Füße gefahren. Ehrlich gesagt war ich so überrascht und beeindruckt, dass ich glatt das Fotografieren vergessen habe.

Auch dieses Jahr ergibt sich am 20. und 21. September 20008 für alle Motorsport-Interessierten wieder diese Möglichkeit. Für 15 Euro Eintritt erhält man Zutritt zu allen Tribünen und zur Boxengasse und kann unterschiedliche Rennfahrzeuge beobachten. Das genaue Programm steht auf der Website des Veranstalters.
Tokyo Tower – Der entscheidende Moment
Freitag, 22. August 2008
Martin fragt in seinem Blog nach dem entscheidenden Moment im Fotografenleben seiner Leser. Hier meine Antwort darauf:
Ein ganz wichtiger Schritt für mich war sicher der Übergang von der analogen zur digitalen Fotografie. Durch diesen Schritt ergaben sich für mich Möglichkeiten, die ich vorher nicht hatte.
Beispiel 1: Bildbearbeitung
Sicher, ich stand auch während der analogen Zeit in der Dunkelkammer, habe Bilder abgewedelt, getont und retuschiert, aber wenn ich mir die Ergebnisse heute anschaue, sieht man doch den deutlichen Unterschied (zum positiven hin), der sich mit der digitalen Fotografie ergeben hat.
Beispiel 2: Bildarchivierung
Ich erinnere mich sehr ungern an den Moment, an dem die Diastreifen vom Entwicklungsservice zurück kamen. Mit einer Schneidemaschine mussten sie geschnitten, dann gerahmt und beschriftet werden. Eine Arbeit, die ich gehasst habe. Heute kann ich mich viel mehr auf die kreativen Seiten der Fotografie und der Postproduction konzentrieren.
Tokyo Tower
Und was hat das ganze mit dem Tokyo Tower zu tun? (Das Bild oben habe ich tatsächlich in Tokyo aufgenommen und nicht etwa in Paris!).
Im Jahr 2000 habe ich das erste mal bei einer Auslandsreise gewagt, die analoge Kamera zu Hause zu lassen und ausschließlich mit einer digitalen Kamera zu fotografieren. Dabei ist auch das Bild vom Tokyo Tower entstanden (ohne Stativ aus der Hand). Kurze Zeit später habe ich den endgültigen und vollständigen Wechsel hin zur digitalen Fotografie vollzogen.
Dumping-Preise für Produktfotos
Mittwoch, 13. August 2008
Ein befreundeter Fotograf hat ein Jahr lang regelmäßig Produktfotos für den Werbeprospekt eines Feinkostgeschäfts gemacht. Er hat Weinflaschen, Trüffelpasteten und ähnliches fotografiert und in seinem Studio sah es dann aus wie in einer Gourmetbude. Als Honorar bekam er 30 Euro pro Produkt.
Von einem Tag auf den anderen war er den Job los. Wie er anschließend erfuhr, hatte ein Mitbewerber 15 Euro für jedes Produktfoto geboten und prompt den Auftrag übernommen.
Heute morgen hat die Besitzerin eines Online-Shops für Kleidungsstücke bei mir angefragt. Ich soll für ihren Online-Katalog T-Shirts, Hosen und so weiter fotografieren. Pro Produkt braucht sie 6 verschiedene Fotos aus verschiedenen Blickwinkeln und möchte 2 Euro pro Produkt bezahlen. So günstig habe sie es bei ihrem bisherigen Fotografen auch bekommen.
Ich fürchte, bei diesen Preisen kann ich nicht mithalten.
Hitliste der Bilderdiebe
Dienstag, 12. August 2008
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, missbräuchliche Verwendung meiner Fotos zu entdecken. Auch wenn man natürlich niemals alle Fälle entdeckt, ist es schon immer wieder überraschend festzustellen, wo alles meine Bilder auftauchen.
Die Hitliste der Bilderdiebe führen ganz klar Benutzer von Flirtportalen an. Dort registrieren sich neue User und stellen als “eigenes” Portrait-Foto eines meiner Model-Bilder ein. Im Normalfall reagieren die Betreiber solcher Portale recht schnell und löschen das entsprechende Foto auf meinen Hinweis hin.
Ich frage mich nur: Wie wenig muss ein Mensch von seinem Aussehen überzeugt sein, wenn er es nötig hat, Fotos fremder Personen als eigenes Profilbild zu verwenden …
Die wilde Agnes …
Montag, 11. August 2008
… das war die erste Reaktion der Visagistin Sedef, als sie dieses Bild unseres Shootings von letzter Woche gesehen hat.
Model: Agnes
Über die bl …. Canon – Ingenieure kann ich mich totärgern
Samstag, 9. August 2008
Ich weiß nicht, ob es nur mir so geht:
Ich habe als Kamera eine 1D MkII sowie eine Canon 5D. Beide haben unterschiedliche Akkus, was schon einmal ärgerlich ist. Beide Akku-Typen haben unterschiedliche Ladegeräte: Noch ärgerlicher.
Aber ganz besonders kann ich mich über die Anzeige der Ladegeräte aufregen: Das 5D-Ladegerät hat als Anzeige eine rote LED, die bei leerem Akku blinkt und bei vollem Akku dauernd leuchtet. Und das 1D – Ladegerät hat eine rote LED, die bei leerem Akku dauernd leuchtet und bei vollem Akku blinkt. Also genau umgekehrt!
Noch ungeschickter kann man zwei Produkte, die aus dem selben Haus kommen, wohl nicht designen ….
Wie es richtig geht, zeigt uns Profoto: Man schreibt die Bedeutung der LED einfach auf den Charger, dann kann der Fotograf nicht mehr durcheinander kommen!

Rettungshubschrauber fotografieren
Mittwoch, 6. August 2008
Vor ein paar Tagen ist etwa 200 m entfernt von meinem Haus der Rettungshubschrauber gelandet. Ich bin nicht hingegangen, weil ich nicht Gaffer spielen wollte. Aber als Profi-Fotograf wäre es wohl angebracht gewesen, schnell die Kamera zu greifen, hinzulaufen und anschließend die Bilder an die örtliche Presse zu verkaufen.
Aber was hätte ich dafür bekommen? 20 Euro, wenn überhaupt. Und das für eine Stunde Arbeit und eine weitere Stunde Herumtelefonieren.
Im letzten Jahr bin ich im Auto von einem Fotoshooting kommend auf der Autobahn im Schritttempo an einem brennenden Auto vorbeigerollt. Auch hier habe ich nicht fotografiert.
Wie macht Ihr das? Nehmt Ihr dieses (eigentlich leicht verdiente) Geld mit?
Welches Wordpress-Theme und welche Plugins verwendet der studio-blog?
Montag, 4. August 2008
Nach dem Umzug meines Blogs möchte ich mich bei folgenden Autoren / Programmierern für ihre hervorragende Arbeit bedanken, ohne die der Studio-Blog nicht möglich wäre:
- Den Entwicklern von Wordpress sowie den Übersetzern auf die deutsche Version
- Jim Mitchell für das Wordpress-Theme Planet Jane (das ich auf meine Erfordernisse angepasst habe)
- Ozh für das Better Feed-Plugin
- Mark Jaquith für das Subscribe to comments – Plugin
- Michael Wöhrer für das Simple Trackback Validation – Plugin
- Matt Mullenweg für Akismet
- Austin Matzko für Wordpress Database Backup
- Oliver Bockelmann für Nofollow Case by Case
- Michael Renzmann für o42-clean-umlauts
- Naden Badalgogtapeh für Related Posts 23
Blogparade “Vermeidbare Fehler beim Fotografieren …”
Sonntag, 3. August 2008
… und was ich daraus gelernt habe.
So heißt die Blogparade, die noch bis zum 15. August 2008 auf FOTOGRAFR läuft.
Hier im Blog habe ich schon über umstürzende Leuchtenstative und unkalkulierbares Wetter geschrieben. Ich denke, es geht jedem so: Je mehr man fotografiert, desto mehr kann passieren. Was mich bei den bisher geschriebenen Beiträgen zur Blogparade beruhigt hat, ist, dass ich nicht der einzige bin, der versehentlich eine falsche ISO-Einstellung weiter verwendet.
Ein weiteres Missgeschick möchte ich noch schildern: Es ist mir zwei oder drei mal passiert, dass ich beim Hantieren mit der Kamera im Studio auf den Kameragut getreten haben, genau in dem Moment, in dem ich mich von der Erde liegend wieder aufrichten wollte. Darufhin ist mir natürlich die Kamera aus der Hand gerissen worden und auf die Erde gepoltert. Bisher ist dabei nichts passiert, aber das war wohl ein großes Glück. Seitdem wickele ich den Kameragurt immer mehrfach um mein Handgelenk, dann kann so etwas nicht passieren. Ich habe auch schon Fotografen gesehen, die im Studio überhaupt keinen Kameragut verwenden.
Und jetzt noch der Aufruf: Wer sich bisher noch nicht an der Blogparade beteiligt hat: Noch ist bis zum 15. August Zeit. Hier geht’s lang.







