Alle Einträge aus März 2008
Matador Magazin wird eingestellt
Freitag, 28. März 2008
Kommentare
tja, mit minderwertigen fotobeiträgen kann man halt uns “stiere” nicht beeindrucken.
Ich find’s sehr schade. Hab die Zeitung immer gern gelesen. Sie war nicht so niveaulos wie FHM oder Maxime!
ich finds schade aber es sieht man wieder das jede Zeitschrift Umsatz machen muss um in der heutigen Zeit zu Bestehen
Für mich das beste Magazin mit dem Playboy in der Sparte… Man(n) merkt Qualität kann sich halt nicht immer durchsetzen.
Dafür gibt es ja jetzt DMAX Männer sind so…
Fotoshooting mit Nina
Freitag, 28. März 2008

Anfang dieser Woche kam Nina aus Hamburg zu einem Fotoshooting zu mir nach Heidelberg. Hier ein Making-of mit der Visagistin Dana R. aus Darmstadt. Wie man sieht, hatten wir alle viel Spaß an der gemeinsamen Arbeit.
Modelshooting auf dem Aeroporti di Puglia / Composing
Sonntag, 23. März 2008

In der letzten Woche hatte ich ein Shooting mit den beiden Models Tanicea und Özlem. Leider hat das Budget für einen Flug nach Apulien, wo dieser Flughafen liegt, nicht gereicht und daher musste Photoshop ein wenig nachhelfen.
Das Bild vom Flughafen stammt von dem italienischen Fotografen Nicola Cipriani, der es mir freundlicherweise für dieses Composing zur Verfügung gestellt hat. Mein eigenes Archiv mit solchen für Composings geeigneten Hintergründen ist ziemlich dünn, das muss ich dringend ändern …
Peru – Reiseerlebnisse in Südamerika
Freitag, 21. März 2008
Vor ein paar Jahren habe ich in meinem Verlag ein Buch mit Reiseberichten aus Peru herausgegeben. Es ist bis heute bei Amazon erhältlich.
In den ersten Jahren hat sich das Buch auch ganz ordentlich verkauft, danach hat das aber stark nachgelassen. Die Käufer bevorzugen wohl doch eher aktuellere Bücher. Das ist schade, denn die Berichte sind doch relativ zeitlos und auch heute noch interessant zu lesen.
Daher habe ich mich entschlossen, das Buch online zur Verfügung zu stellen. Die ersten drei Kapitel der Reiseberichte aus Peru sind bereits online. Die weiteren folgen in den nächsten Wochen.
Wie man sich als Model keinesfalls verhalten sollte
Donnerstag, 20. März 2008
Auf Vermittlung ihrer Modelagentur, mit der ich schon häufig gut zusammengearbeitet habe, vereinbare ich mit Ihr ein kostenloses Testshooting. Die Visagistin muss für das Shooting allerdings extra anreisen, da sie eigentlich den gesamten Tag für ein Katalog-Shooting gebucht ist. Während der Mittagspause kann sie sich aber freimachen und zu mir in das Studio kommen, um für Model L. das MakeUp und Hairstyling zu erledigen. Auch die Visagistin will sich nämlich bei mir vorstellen, da wir bisher noch nicht zusamen gearbeitet haben. Es ist vereinbart, dass sie 50 Euro Fahrtkostenerstattung bekommt, ansonsten aber kostenlos arbeitet. Also eine super Gelegenheit für L., sehr preiswert zu einem professionellen Makeup zu kommen. Weiter lesen
Shootingaufträge an andere Fotografen weitergeben
Montag, 17. März 2008
In der Sportfotografie habe ich wenig Erfahrung, das habe ich dem Mitarbeiter der betreuenden Werbeagentur auch gesagt und ihm geraten, eher einen anderen Fotografen zu beauftragen. Im Normalfall empfehle ich in solchen Situationen einen mir bekannten Fotografen, dem ich den Job zutrauen würde. Ich kenne viele Fotografen, und so habe ich schon vielen Kollegen zu guten Aufträgen verhelfen können.
Auch dieses mal hat mich der Anrufer explizit danach gefragt, ob ich nicht einen geeigneten Fotografen kenne. Leider konnte ich auf die Schnelle keinen Fotografen benennen, der sich auf Sportfotografie spezialisiert hat und für den Auftrag in Frage gekommen wäre und so haben ich den Menschen der Werbeagentur allein weitersuchen lassen müssen.
In diesem Zusammenhang: Ich bin immer interessiert an konstruktiver Zusammenarbeit mit anderen Fotografen. Es gibt immer Fälle, in denen man sich ergänzt, gegenseitig weiterhelfen oder, wie im beschriebenen Fall, einen Auftrag weiterreichen kann.
Kommentare
Hallo Michael,
falls jemanden einen Fotograf für Konzerte braucht, kannst Du ja an mich denken…
Tipp Nr. 20 für Fotomodels: Handynummer
Samstag, 15. März 2008
Ich hatte bereits 10 Tipps für Models zusammengetragen und weitere 5 nachgeschoben. Mit den zusätzlichen 4 Tipps von Robert Kneschke sind das mittlerweile 19.
Aus aktuellem Anlass hier Tipp Nr. 20: Ändere als Fotomodel never ever Deine Handynummer! Selbst bei Mobilfunk-Anbieterwechsel ist es heutzutage möglich, die alte Nummer zu behalten.
Im aktuellen Fall hat das Model eine bereits fest vereinbarte Buchung bei einem mir bekannten Fotografen wieder verloren, weil sie nicht per Telefon erreichbar war. Und der Grund war eine geänderte Handynummer. Das ist ärgerlich und muss nicht sein.
Vergiss als Model nie: Der Fotograf steht seinem Kunden gegenüber in einer großen Verantwortung: Erscheint das gebuchte Model nicht, hat er große Probleme und sieht sich enormen Schadensersatzforderungen ausgesetzt. Von dem Imageverlust mal ganz abgesehen. Es ist daher kein böser Wille von Fotografen, wenn sie auf absolute Zuverlässigkeit und Erreichbarkeit des Models Wert legen.
Das ist auch der Grund für viele Fotografen, ausschließlich Models über gute Agenturen zu buchen. Diese stellen nämlich sicher, dass das Model tatsächlich erscheint.
Übliches Modelhonorar beträgt 500.000 Euro
Freitag, 14. März 2008
Ihr übliches Modelhonorar für eine Zeitungsanzeige beträgt 500.000 Euro, behauptete Carla Bruni beim Streit mit der Fluggesellschaft Ryanair. Die Fluglinie hatte ungefragt ein Foto von Carla Bruni und Nikolas Sarkozy für eine Zeitschriftenwerbung verwendet. Das Gericht konnte dem dann doch nicht ganz folgen und hat ihr 60.000 Euro Honorar zugesprochen. Eigentlich auch noch ganz ordentlich.
Nikolas Sarkozy selber war ein wenig bescheidener, er verlangte nur 1 Euro, den er auch bekam. Vielleicht ist ihm der Ärger um die zu hohen Kosten für seine Visagistin noch in schlechter Erinnerung, sodass er hier kein Porzellan mehr zerschlagen wollte.
Model Corinna L. im Fotostudio
Dienstag, 11. März 2008

Corinna L. im Fotostudio Omori, Januar 2008
Haare und Makup: Steffi Pflüger
Kommentare
Hauptlicht von hinten links und Haarlicht von rechts oben? Mich interessieren bei solchen Fotos naturgemäß auch immer die Lichteinstellung…
Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich mir selten Aufzeichnungen mache. Daher kann ich nur das interpretieren, was ich sehe.
Das Hauptlicht wird von links seitlich gekommen sein (SoBo oder Striplight), das Haarlicht hängt bei mir fest installiert an der Decke zentral hinter dem Model.
Ein betrügerisches Model enttarnt sich selbst
Sonntag, 9. März 2008
Umso ärgerlicher ist es dann, wenn man ganz dummdreist betrogen wird. Wie offensichtlich im aktuellen Fall:
Ein männliches Model bestellt bei mir ein Modelbook, das ich postwendend per Päckchen liefere. Einige Zeit später bekomme ich eine Nachricht, wo denn das Modelbook bleibe, er hätte nichts bekommen. Ich habe das Buch verschickt, das ist auch nachweisbar, und bisher ist noch nie ein Päckchen abhanden gekommen. Daher wundere ich mich ein wenig, werde aber noch nicht misstrauisch.
Obwohl das Versandrisiko beim Kunden liegt, biete ich dem Model an, auf meine Kosten ein weiteres Modelbook zu schicken, was ich einige Zeit später dann auch tue.
Und was muss ich dann eine Woche später in einem Internetforum lesen?

Und der Name, den ich hier geschwärzt habe, entspricht genau dem Namen des Models, von dem ich oben berichtet habe.
Für mich ist die Sache eindeutig.
Was mich daran noch mehr ärgert, als dass ich betrogen wurde, ist die Tatsache, dass ich aufgrund solcher negativen Erlebnisse in Zukunft sehr zurückhaltend mit der Gewährung von Kulanz umgehen muss. Und damit treffe ich natürlich auch die 99 % ehrlichen Kunden.
Kommentare
Ich hoffe, du hast in diesem Forum kurz nüchtern Deine Seite der Dinge geschildert…?
Nein, habe ich nicht. Ich bin gegen eine Eskalation. Und in diesem Forum bin ich normalerweise gar nicht vertreten. Mal sehen, wie sich der Betreffende selbst dazu äußert.
Die Keule kann ich ja immer noch auspacken, wenn er mir dumm kommt.
So eindeutig überführt, hat das Model den Sachverhalt fröhlich zugegeben. Anstatt sich aber zu entschuldigen, hat er mir nur den wohlgemeinten Rat gegeben, dann müsse ich eben in Zukunft meine Books per Paket verschicken, dann würde mir so etwas nicht passieren.





