Alle Einträge aus Januar 2008
Mittwoch, 30. Januar 2008
Kamera, Licht, sonstiges Zubehör: Alles ist vor Ort. Ich soll im Auftrag der Zeitschrift “Finanztest” einen Bank-Kunden fotografieren, der unzufrieden mit den Bankgebühren ist. Eigentlich kann es losgehen.
Was ich aber leider zu Hause im Studio vergessen habe, sind sämtliche Kabel für die Studioblitze. Mist!
Nach kurzem Überlegen fällt mir ein, dass an jedem handelsüblichen PC dieselben Kabel sind (Kaltgerätestecker-Kabel). Also muss ich notgedrungen um Erlaubnis fragen, die vorhandenen PCs zu plündern. Peinlich ….
Kommentare
R. Kneschke @ 05.03.2008 00:13 CEST
Ui, vielen Dank für den Tipp. Auf so eine Idee wäre ich nicht gekommen, aber falls es mir sowas mal passieren sollte, habe ich nun immerhin schon einen Plan B…
Kurioses, Tipps für Fotografen |
Mittwoch, 23. Januar 2008
Immer wieder bekomme ich in Bewerbungsmails von Models Bilder mitgeschickt, die die originale Auflösung haben. Damit ist jede Bilddatei mehrere Megabyte groß. Das ist nicht nur unnötig, sondern auch absolut unsinnig. Und zwar aus folgenden Gründen:
- Die Übertragungszeit der Mail verlängert sich unnötig.
- Teilweise schlägt ein Mailversand ganz fehl, das heißt, die Mail kommt gar nicht an, weil sie zu groß ist.
- Das gesamte Handling (Datei öffnen, ansehen) wird für den Empfänger schwieriger. Manche Leute schauen so große Dateien gar nicht mehr an, sondern löschen sie gleich.
- Es wird unnötig Speicherplatz belegt.
- Werden Bilder in Originalauflösung verschickt, wäre es für den Empfänger ein leichtes, diese Bilder zu missbrauchen, sie zum Beispiel als seine eigenen auszugeben und zu verkaufen. Will das ein Model wirklich? Und was sagt der eigentliche Fotograf dazu?
- Das Bild soll ja dazu dienen, sich zu bewerben. Dazu reicht vollkommen, dass man die Datei am Bildschirm ansehen kann. Dafür ist eine Auflösung von ca. 400 x 600 px oder auch 600 x 900 px ideal.
Wenn Du als Model also Bilder als Bewerbung verschickst, verkleinere sie vorher auf 400 x 600 px. Dazu kann man jedes Bildverarbeitungsprogramm verwenden. Oder Du bittest den Fotografen, dass er das für Dich erledigt. Er wird es sicher gerne machen.
Tipps für Models |
Sonntag, 20. Januar 2008

Glamour-Shooting mit Model Julia G. im Januar 2008
MakeUp und Hairstyling: Dana Maiterth
Fotoshootings |
Samstag, 19. Januar 2008

Mit tatkräftiger Unterstützung der Webdesignerin Ulrike Jung
ist soeben die Website des Fotostudios Omori in Heidelberg in einer überarbeiteten Version live gegangen.
Kleinere Fehler sind nicht ausgeschlossen 
Wer einen findet, den bitte ich um kurze Nachricht, danke.
Marketing für Fotografen |
Samstag, 19. Januar 2008
Bis zu 450 Euro pro Stunde hat der französische Staatspräsident Sarkozy im Wahlkampf für seine Visagistin ausgegeben, berichtet der Spiegel. Auch wenn ich der Meinung bin, dass Visagistinnen angemessen bezahlt werden sollten: Hier hat wohl jemand das rechte Augenmaß verloren. Das empfand auch die zuständige Finanzkommission so und verdonnerte Sarkozy dazu, einen Großteil der Kosten aus eigener Tasche zu bezahlen.
Kurioses |
Freitag, 18. Januar 2008
Heute im Studio: Das Modell erscheint und hat ein Newcomer-Shooting (ohne Visagistin) gebucht. Dachte ich zumindestens. Im Wirklichkeit war ein (deutlich teureres) Sedcard-Shooting mit Visagistin gewünscht. Wo soll ich jetzt so schnell eine Visagistin her bekommen?
Glücklicherweise wohnt Daniela (eine der Visagistinnen, mit denen ich zusammenarbeite) in Schriesheim ganz in der Nähe des Fotostudios. Sie hatte erst später am Tag einen Kunden, konnte also bei mir einspringen. 10 Minunten nach dem Telefonat stand sie bei mir im Studio. Da war ich schon sehr erleichtert!
Allgemein |
Mittwoch, 16. Januar 2008

Model und Visagistin: Tanicea, im Oktober 2007
Kommentare
Mama Florence @ 06.04.2008 14:25 CEST
Du bist meine schoenste Lieblingstochter! Love Mom
Fotoshootings |
Dienstag, 15. Januar 2008
Vor ein paar Tagen bekam ich von einer Kundin, die bereits im letzten Jahr ein Fotoshooting bei mir gemacht hat, eine ungewöhnliche Anfrage: Sie wolle ein erotisches Fotoshooting machen und die Bilder ihrem Freund auf einer CD schicken. Eigentlich kein Problem, nur ihr Freund ist als Soldat im Irak stationiert. Um keine Probleme zu bekommen, möchte sie die Bilder auf der CD gut verschlüsselt haben und fragt, ob das machbar ist.
Soweit ich weiß, sind die Moralvorstellungen in arabischen Ländern ein wenig anders als hier, und daher ist diese Bitte verständlich. Ich werde also eine starke Verschlüsselung einsetzen und außen auf der CD keinen Hinweis auf den verfänglichen Inhalt anbringen.
Kurioses |
Donnerstag, 10. Januar 2008
Heute habe ich ein ziemlich großes Bild ausgeliefert. Mit Nielsen-Rahmen und Passepartout ist es 1,50 m breit und 80 cm hoch. Das Handling so großer Bilder ist gar nicht so einfach, allein die Glasscheibe ist sehr schwer und hat sich – bevor sie sicher im Rahmen war – durchgebogen, dass mir Angst und bange geworden ist. Ich war heilfroh, als ich das Bild ohne Beschädigung abgeliefert hatte.
Allgemein |
Mittwoch, 9. Januar 2008
Viel zu selten mache ich Fotos von der Arbeit im Studio. Das hier ist eine der wenigen Ausnahmen.

Schon vor längerer Zeit haben wir einen Werbespot für eine große Versicherung in unserem Studio gedreht. Die Hauptarbeit hatte der Kamera-Mann, der gleichzeitig Regisseur war, und daher konnte ich in Ruhe ein paar Bilder von der Entstehung des Spots schießen.
Das Model musste sich als Steinzeit-Mensch verkleiden und eine Szene mit Bezug zu der Versicherungsgesellschaft spielen. Ausgeleuchtet haben wir mit Foto-Dauerlicht von Hedler, das Mikrofon ist wie man sieht auf einem wackeligen Tisch platziert. Auf Filmproduktionen sind wir normalerweise nicht eingerichtet, in der Regel wird bei uns nur fotografiert, daher mussten wir sehr viel improvisieren.
Making of |